5. micro pop week

5. MicroPopWeek | Düsseldorf | 17. – 24. März 2018

 

Das Düsseldorfer Festival für DIY-Kultur geht in die fünfte Runde. Auch in diesem Jahr zeigen mehr als 20 Konzerte, Workshops und Filmvorführungen das vielfältige musikalische Leben jenseits aller Wertschöpfungsketten.

Als Zusammenschluss von Düsseldorfer Veranstaltern und privaten Akteuren, die jeweils eigenverantwortlich Konzerte, Workshops, Ausstellungen, Lesungen und Filme durchführen, ist die MicroPopWeek zugleich ein positives Beispiel für die Kooperation einer vielfältigen und lebendigen lokalen Musikszene.

Die Konzerte finden in kleinen Clubs und Cafés aber auch in Wohnzimmern und Hinterhöfen, Garagen und Hotels, Ateliers und Studios, Plattenläden und Friseursalons statt. Neben einem Workshop und einer Convention zum Selbstbau von Synthesizern und einfachen Soundgeneratoren gehören der Film „Whatever happened to Susan Jane“ in der Filmwerkstatt und das Abschlusskonzert mit der polnischen Band Kristen und This Leo Sunrise aus Utrecht im Musikzimmer zu den zahlreichen Höhepunkten der Woche.

Eine Übersicht über die bereits feststehenden Termine befindet sich in der Anlage. Weitere Termine ergänzen wir laufend auf unserer Website micropopweek.org und auf facebook.com/micropopweek.

 

THINK MICRO!

 

Die MicroPopWeek präsentiert bevorzugt Künstler, die ihre Musik selbst oder über Kleinlabels veröffentlichen. Denn während sich die Musik”wirtschaft” in Zusammenarbeit mit globalen Streamingdiensten langsam selbst abschafft, geht anderswo das Leben einfach weiter. Während manche das Fehlen von echten Musikliebhabern innerhalb “der Branche” betrauern, sind sie anderswo immer noch zahlreich zu finden.

 

Bei hunderten solcher Klein- und Kleinstlabels, zum Beispiel, die intensiver denn je unabhängig und engagiert Musik sämtlicher Genres auf Schallplatten, Kassetten, CDs und als Download veröffentlichen und selbst vertreiben. Oft stecken nur ein oder zwei Köpfe dahinter, aber die mit ganzem Herzen. Oft sind es nur ein paar Veröffentlichungen pro Jahr, aber die sind handverlesen und mit Leidenschaft produziert. Oft ist es privates Geld, das diese Projekte finanziert, aber es ist gut investiert. Denn es ermöglicht künstlerische Freiheit und wirtschaftliche Unabhängigkeit, Liebe zum Detail und persönlichen Austausch, Inspiration und Innovation.

 

Zusammen mit lokalen Veranstaltern, unabhängigen Musikerjournalisten und Bloggern und natürlich unzähligen Künstlern sind diese Labels und ihre Veröffentlichungen die kreativen Brandnester der Musikszene. In ihnen entsteht heute das, was irgendwelche Leute eines Tages evtl. für cool erklären werden.

 

Mehr Infos gibt Euch:

Hauke Schmidt info@franticworld.de

Web http://micropopweek.org

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